Salsa ist vielseitig

Es gibt die verschiedensten Stile Salsa zu tanzen. Auf dieser Seite ganz unten haben wir eine kleine Übersicht zusammengestellt.

 

In unserer Schule widmen wir uns in erster Linie dem L. A. Style, einem Cross-Body Style. Dieser Stil wird voreinander getanzt und orientiert sich mit allen Figuren an einer Linie "auf" der getanzt wird. Seit einiger Zeit haben wir aber auch Salsa Rueda de casino bei uns vertreten. Dies ist ein Tanz aus der cubanischen Salsa der, durch einen Cantante geleitet zu mehreren Paaren im Kreis auf Ansagen getanzt wird. Diese Art des Tanzens bringt sehr viel Freude und fügt die Klasse zu einem tollen Zusammenhalt zusammen.

Oft ist der Gedanke vorherrschend, dass man ein "gern betanzter Partner" ist, wenn man ein großes Repertoire aufweisen kann, was oft dazu führt, dass wie wild eine Figur nach der anderen gelernt und beim Salsatanzen "heruntergespult" wird, wobei dann oft andere, meiner Meinung nach wichtigere Dinge unter den Tisch fallen.

Oder man steht abens auf der Tanzfläche und der Kopf ist plötzlich leer und die vielen erlernten Figuren sind wie weggeblasen....

 

In erster Linie soll ein Tanz ein schönes Gefühl geben, Spass machen und musikalisch sein, also eine passende Interpretation der Musik vermitteln.

 

Frei nach dem Motto "weniger ist mehr" arbeiten wir also mit unseren Schülern über einen längeren Zeitraum an den gleichen Figuren, bis die Bewegung nicht mehr vom Kopf aus, sondern direkt vom Körper, der die erlernten Bewegungsabläufe dann passiv abrufen kann, gesteuert wird.

Hier haben wir euch eine kleine Übersicht über die verschiedenen Salsa Stile erstellt:

Welche Stile gibt es?

Hier haben wir euch die wichtigesten einmal genauer beschrieben. . .

Los Angelas Style

New York Style

Salsa cubana

Salsa Rueda de Casino

 

L.A. Style (Los Angeles Style)

 

Dieser Tanzstil hat seinen Ursprung wie dem Namen auch zu entnehmen ist in Los Angeles beginnend ca. im Jahr 1995 und wurde von den Brüdern Vazques verbreitet und insbesondere durch Johnny Vazques

 

Im Ursprung ist dieser Tanzstil geprägt von vielen choreografischen Elementen und Showfiguren (u. a. auch Hebefiguren). Dies ist auch ein Grund, warum diese Stilrichtung der Salsa besonders gerne für Filmproduktionen, Auftritte und auch in Tanzturnieren Anwendung findet.

 

Im Sprachgebraucht wird dieser Stil auch On1 genannt, da der Richtungswechsel (die Betonung) hier auf der
1 liegt. Die Musik entspricht den üblichen Hörgewohnheiten im westlichen Kulturkreis und macht so das Erkennen der „1“ und somit das Tanzen einfacher.

 

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich dieser Stil in vielen Tanzschulen und auch auf den Socialtanzflächen etabliert, wobei jedoch die choreografierten Elemente, den führbaren Elementen gewichen sind.

 

Im Vergleich zum N.Y. Style wirkt dieser Tanzstil wesentlich dynamischer und härter.

 

N.Y. Style (New York Style)

Ein wenig älter ist der sogenannte New York Stil. Als in den 70er Jahren in New York City die Salsa immer populärer wurde, entwickelte sich passend zur neuen Musik auch ein neuer Tanzstil. Bei diesen älteren Salsas ist die Betonung auf der „2“ deutlicher zu hören (u. a. Fania All Stars), wie auch in der Black Musik. Deshalb entwickelte sich hierzu passend das Tanzen „On2“.

Seine Wurzeln liegen in einer Mischung aus dem klassischen Salsa Cubana und dem Puerto Rican Style, gemischt mit Elementen aus nordamerikanischen Paartänzen, u. a. dem Hustle und dem Swing.

Aus diesem Tanzstil entwickelte Eddie Torres Ende der 1980er Jahre den Mambo Style (von ihm selbst „Salsa Nightclub Style“ genannt). Er besann sich auf die Ursprünge der Salsa im Mambo und entwickelte so als Vorreiter diese neue Entwicklung von Eleganz und weichen Bewegungsabläufen.

Beide Stilrichtungen haben sich etabliert und werden auf diversen Congressen und Festivals sowie in Tanzschulen weltweit vermittelt und stetig weiterentwickelt.

 

Salsa cubana

 

Diese Stilrichtung ist noch bis heute die am meisten getanzte Form der Salsa und wird auch als die „klassische Form“ der Salsa bezeichnet. Charakteristisch sind die offene Tanzhaltung, das Führen mit nur einer Hand und das kreisförmige Tanzen der Partner um einen gemeinsamen Mittelpunkt, sogenannte Wickelfiguren und die dominante Führung. Der gemeinsame Mittelpunkt und das „kreisförmige Tanzen“ sind der gravierendste Unterschied zu den Stilen L.A, N.Y. und Puerto Rican, welche „auf der Linie“ getanzt werden. Außerdem zeichnet sich die Salsa cubana noch durch den sogenannten Tap aus, der da gesetzt wird, wo bei den Cross Body Lead Stilen immer eine Pause vorhanden ist.

Dieser Tanzstil wird auf Kuba noch heute oft auf der Straße gelernt und nicht wie die anderen Stile in einer Tanzschule. Diesen Stil nennt man auch "casino" oder eben "de la calle".

 

 

Rueda de Casino

​In engem Zusammenhang zur Salsa cubana findet sich noch die Rueda, was soviel bedeutet wie "Rad". Dieser Stil kommt aus der Salsa cubana und wird von mehreren Tanzpaaren im Kreis getanzt und es finden immer wieder Partnerwechsel in dieser Formation statt. Damit dies funktioniert, also alle Paare das gleiche tanzen, gibt es einen sogenannten "Catante" (Sänger). Dieser gibt entsprechende Kommandos, die von allen Tanzpaaren ausgeführt werden. Hierzu sind festgelegte Begrifflichkeiten nötig, bestimmte Abfolgen haben also feste Begriffe z B. dame dos (gib mir 2), was bedeutet, dass die Tanzpartnerinnen beim Wechsel einen Tanzpartner überspringen und gleich zum 2. weiter gehen. Es ist eine Tanzart, die viel Spass bringt, allerdings eben nur in einer Formation also mit mehreren Paaren getanzt werden.

Außerdem gibt es noch die in Deutschland weniger verbreiteten Stile wie  Salsa Puerto Rican Style, Salsa columbinana oder auch Cali genannt und den Cumbia Style.

 
 
 
 

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